“Ciudadanos Europeos” ehren Klaus-Peter Weinhold

von Anja Marks am 10.05.2012

in Dies & Das

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So einen Andrang hatte es laut Organisatoren noch nie gegeben: Als die „Ciudadanos Europeos de Baleares“ am vergangenen Mittwoch unseren Pfarrer Klaus-Peter Weinhold zum „Europäer des Jahres” kürten, kamen mehr als 100 Gäste zur Ehrung und zum anschließenden Sektempfang samt Büffet. Unter ihnen befanden sich unter anderem der frühere amerikanische Konsul auf den Balearen, Tummy Bestard samt Gattin Olga sowie die im Vorjahr geehrte Künstlerin Tina Horn. Überreicht wurde der Preis von der deutschen Konsulin Regina Lochner.

Pfarrer Weinhold bedankte sich in seiner Rede besonders bei seinem Team: „Ohne sie wäre diese Arbeit nicht möglich.“ Der Vorsitzende des Vereins der Inseleuropäer, Joachim Wagner, gratulierte anschließend zu der Ernennung, die – so betonte der Deutsche – sehr eindeutig ausgegangen war: Mehr als zwei Drittel der abgegebenen Stimmen waren auf Klaus-Peter Weinhold entfallen, der besonders aufgrund seines engagierten Einsatzes für alle Nationen auf den Balearen nominiert worden sei.

Dass damit längst noch nicht alles gesagt war, bewies anschließend die mit viel Applaus bedachte Laudatio des Vorstandsvorsitzenden unserer Gemeinde, Jan Marks, die wir auf vielfachen Wunsch im nächsten “Beiboot” noch einmal abdrucken werden. Hier erfuhren die Gäste noch so manches Detail aus dem Leben des früheren Sportpfarrers und Volleyballnationalspielers.

Diese Sportart passe noch heute gut zu ihm: “Nicht stehen bleiben, immer bewegen, aufmerksam sein, um immer an der richtigen Stelle zu sein, genau dort wo man gebraucht wird. In die Kniee gehen, sich bücken, und dann wieder richtig hoch springen, fliegen ohne abzuheben, sich strecken und manchmal auch richtig kräftig draufhauen. Genau das macht Klaus-Peter immer noch, jeden Tag, wenn auch ohne Ball …

Europa brauche mutige Bürger, „die sich verändern, die nicht stehen bleiben, die aus ihrem Land in andere Länder Europas reisen, sich hier niederlassen und dabei Brücken schlagen.“ Und Europa brauche Menschen wie Klaus- Peter Weinhold, die auch weit entfernt von ihrem Heimatland lebenden Menschen helfen, sich zu Hause und nicht allein zu fühlen.“

Nach der Feier und einem kleinen Gitarrenkonzert drängten die Gäste dann zum Büffet des Hotelrestaurants, in dem es Margret Commandeur trotz unerwarteter “Last-Minute-Gäste” und kurzfristiger Absagen gelungen war, alle an den verschiedenen Tischen zu platzieren. Dank der bunt gemischten Sitzordnung lernten sich erst an diesem Abend viele Besucher kennen – auch das war ein schöner Aspekt des Europatages.

 

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